Lichtoase der Harmonie
Entspannungstraining, Yoga, Lichtübertragungen
Meditieren. Wie geht das? Und wozu soll das gut sein?
by Elisabeth Muck on January 28th, 2018

Mit einer Meditation möchte man bewirken, den aktiven Geist bzw. die Gedanken zur Ruhe zu bringen.
Der Zustand entspricht dem Tiefschlaf, nur dass Körper und Geist wach sind. Es ist wie ein Trancezustand, in dem man zwar noch ein paar Gedanken hat, die jedoch gar nicht wirklich wahrnimmt. Sie sind nebensächlich geworden.

Je weniger Gedanken im Kopf umherschwirren, desto entspannter ist man.Deshalb werden verschiedene Meditationstechniken in verschiedenen Kulturen genutzt, um Alltagsstress abzubauen und mehr innere Ruhe zu verspüren.

Viele Menschen verstehen unter Meditation den bewussten Seinszustand. Das heißt, dass man in dem was man gerade tut, mit voller Aufmerksamkeit dabei ist, also im Hier und Jetzt. Das hieße, dass ich während des Geschirr Spülens nur daran denke, wie das Geschirr in meinen Händen ist, wie sich der Schwamm anfühlt, das Wasser… Ich bin beim Spülen vollkommen bei der Sache.
Oder beim Essen. Beim Duschen. Beim Spazieren. Bei alltäglichen Dingen.
Dies ist die Vorstufe von Meditation – und zwar die Konzentration („Dharana“ im Yoga genannt).
Hierzu werden auch häufig Affirmationen gesprochen/gedacht – Sätze, die eine bestimmte (positive) Botschaft tragen, werden solange laut oder im Stillen wiederholt, bis man eine Veränderung spürt, z.B. „Ich bin vollkommen entspannt und bodenständig“ - oder Visualisierungen verwendet, die eine positive Wirkung haben z.B. starke Wurzeln wie die eines Baumes, die aus den eigenen Füßen wachsen, die Bodenständigkeit symbolisieren und somit ein Gefühl von Geborgenheit, Balance und Sicherheit geben.

Wozu meditieren?

Es hat viele positive Effekte, die nicht nur den Geist (Gedanken) betreffen, da wir eine Einheit aus Körper, Geist und Seele sind ist alles miteinander verbunden und kann nicht abgegrenzt werden, dass alles nur materiell ist. Ein tolles Beispiel hierfür sind Magenbeschwerden, nach einem emotionalen oder stressigen Tag. Der Magen-Darm-Trakt muss tatsächlich auch damit klar kommen, dass man an einem Tag etwas belastet ist und wenn etwas Negatives passiert ist, das einem „auf den Magen schlägt“, tja dann schlägt es einem wirklich auf den Magen durch Krämpfe, eine nicht optimale Verdauung oder ähnliches.

Positive Wirkungen von Meditation und bewusster Entspannung:
  • reduziert Stress und Bluthochdruck
  • mehr Leistungsfähigkeit und erhöhtes Konzentrationsvermögen
  • stärkt das Selbstwertgefühl
  • fördert die innere Ruhe und Harmonie
  • hilft uns, gelassener durch den Alltag zu gehen und mit schwierigen Situationen umzugehen
  • unterstützt dabei, Altes, das einem nicht mehr dient, loszulassen und sich für Neues zu öffnen

Das klassische Bild eines Meditierenden ist im Schneidersitz mit dem Chin-Mudra (Fingerhaltung, wo sich je Zeigefinger und Daumen einer Hand berühren). Doch es gibt so viele Formen, wie man eine Meditationspraxis durchführen kann. Hier einige weitere Beispiele:
  • im Fersensitz (Gesäß sitzt auf den Fersen)
  • im Schmetterlingsitz, wo sich die Fußsohlen berühren
  • auf einem Stuhl, Sofa oder in der Bahn, wo der Rücken sich nicht anlehnt und die Füße Kontakt zum Boden haben
  • im Bett vor dem Einschlafen…

Die große Auswahl bzw. Bandbreite an Mudras („Finger-Yoga“). Hier einige Beispiele:
  • Konzentrations(Hakini)-Mudra: alle Finger der einen Hand mit der anderen verbinden. Daumenkuppe zu Daumenkuppe, Zeigefinger zu Zeigefinger, Mittelfinger zu Mittelfinger usw. Diese Fingerhaltung wird vor allem von Politikern und Managern gerne genutzt, da sie innere Ruhe und Klarheit fördert.
  •  Dhyani-Mudra (Geste der Meditation): beide Hände liegen wie Schalen im Schoß, die linke in der rechten, die Daumenspitzen berühren sich
  • Pran-Mudra (für mehr Energie): Ringfinger, kleiner Finger berühren Daumen, Zeige- und Mittelfinger sind ausgestreckt. Beidhändig ausführen.
  • Erd-Mudra (Prithivi-Mudra): Spitze von Daumen und Ringfinger mit leichtem Druck aneinander legen. Die restlichen Finger sind gestreckt. Beidhändig praktizieren. Wirkt energetisierend und erdend (Vitalität, Bodenständigkeit)

weitere Handhaltungen:
> Hände auf den Unterbauch legen – verbindet mit den Energiezentren, die für Balance und Standhaftigkeit sorgen.
> eine Hand aufs Herz, andere auf den Unterbauch - verbindet den oberen Teil des Körpers mit dem unteren für mehr Harmonie und Gleichgewicht.
> Hände auf den Schoß, Handflächen zeigen nach oben – Geste für das Empfangen von Gutem
> Handflächen zeigen nach unten – Energieüberschuss oder negative Stimmung abgeben

So und wie meditiert man?

Ich empfehle dir, mit einer Atemmeditation anzufangen. Das ist im Prinzip sehr simpel.
Den Atem hast du immer dabei, du brauchst dazu keine Vorbereitung oder sonst eine Aufwendung.
Begebe dich an einen Ort, wo du ungestört bist, wenn du es das erste Mal ausprobierst und nimm eine aufrechte Sitzposition ein, die für dich angenehm ist. Du kannst deine Hände zu einem der oben aufgeführten Mudras formen oder sie einfach auf den Unterbauch legen.

Schließe die Augen und atme. Achte auf deinen Atem und frage dich ohne zu bewerten:

Wie atme ich?
Wie schnell bzw. wie langsam? Kann ich mein Atemtempo auch ohne zu forcieren etwas verlangsamen?
Atme ich in die Brust oder in den Bauch?
Ich empfehle dir in den Bauch zu atmen, da du so viel besser entspannen kannst.
Bei der Einatmung wölbt sich der Bauch nach außen (weil das Zwerchfell durch Unterdruck Luft in die Lunge saugt und dadurch die Bauchorgane nach unten bzw. außen drückt). Dies ist eine natürliche Massage für deine Bauchorgane. Und bei der Ausatmung wird der Bauch wieder flach.
Du kannst dies auch erst mal im Liegen üben mit einem Buch oder den Händen auf den Bauch.
Viele Menschen haben das bereits verlernt, wunder dich also nicht, wenn es zuerst komisch ist.

Konzentriere dich nur auf den Atem.
Spüre, wie wertvoller Sauerstoff in dich strömt, damit er verteilt wird und deine Zellen erfrischt. Spüre, wie du mit dem Ausatem immer mehr loslässt und entspannst.

Wenn du schon etwas Übung hast, kannst du auch den Atem mit einer Visualisierung kombinieren, indem du mit dem Ausatem etwas loslässt bzw. hinausatmest, was du nicht mehr in dir tragen möchtest und mit dem Einatem neue positive Eigenschaften aufnimmst. Hier ein Beispiel dafür:
Einatem: Ruhe fließt in mich hinein || Freude erfüllt mich
Ausatem: Nervosität fließt aus mir heraus || Ich lasse Wut/Trauer/Angst los.

Wenn du die Übung beenden möchtest, öffne deine Augen und bewege deine Zehen, Füße, Finger, Arme, streck dich, dehn dich ausgiebig.
Laufe, wenn möglich ein wenig im Zimmer und fühl in dich hinein, wie du dich fühlst - nicht werten, einfach nur wahrnehmen.

Wenn du Fragen hast, melde dich gerne bei mir!
Alles Liebe und einen wunderbaren Tag!
Elisabeth Muck
Lichtoase der Harmonie

@soulmotivaton365 (Instagram)
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lichtoasederharmonie@gmail.com



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" Wer Entspannung lebt, strahlt Vertrauen aus. " /Elisabeth Muck - Lichtoase der Harmonie/ " Kleine Phasen der Entspannung öffnen uns, das Leben schöpferisch zu gestalten. " /Elisabeth Muck - Lichtoase der Harmonie/